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Hochschulpolitik in Berlin und Brandenburg

In der Bologna Erklärung vom 19.September 1999 wurde von den europäischen Bildungsministern festgeschrieben, in den Hochschulen Europas vergleichbare zweistufige Abschlüsse zu schaffen. Für die technischen Berufe bedeutet dies, dass die klassische Ausbildung zum Diplom-Ingenieur mit Vor- und Hauptexamen ersetzt bzw. ergänzt werden soll durch einen Bachelor- und Masterabschluss.

Die Unternehmer sind damit in Ihren Einstellungsgesprächen damit konfrontiert, diese neuen Studienabschlüsse im Vergleich zu dem klassischen Diplomingenieur zu bewerten. Die Schulen müssen den Schülern, die vor einer Studienentscheidung stehen, die Veränderungen in den neuen Studienformen vermitteln. Die Entscheidungen für diese Hochschulreform sind getroffen, die Vorbereitung zu diesen Entscheidungen hat jedoch auch sehr kontroverse Meinungen offenbart.

Der VDI als Sprecher der Ingenieure hat sich sehr frühzeitig für die Einführung dieser gestuften Master- und Bachelor Studiengänge ausgesprochen, da damit eine bessere internationale Kompatibilität erreicht und die internationale Attraktivität des Hochschulstandortes Deutschland gestärkt wird. Die Hochschulen bereiten derzeit eine Umstellung ihres Curriculums auf diese neuen Studienformen vor.

Wir erwarten von diesen neuen Strukturen

  • Kürzere Studienzeiten
  • Flexiblere Studienplanung
  • Größere Individualität
  • Qualifizierten Kompetenzerwerb durch aktuelle Studienkonzepte
  • Internationale Kompetenz durch Studienaustausch mit ausländischen Hochschulen
  • Höhere Transparenz im Profil
  • An internationalen Standards orientierte Ausbildungsqualität.

Der Informationsstand über diese Vorgänge und Zielsetzungen ist jedoch sowohl bei den Unternehmen, die mit neuen Abschlüssen konfrontiert werden, wie bei den Schulen, die ihre Schüler auf diese Studienformen vorbereiten müssen, sehr unterschiedlich.

Wir möchten daher allen Zielgruppen, die mit diesem Thema konfrontiert sind, entsprechende Informationen zur Verfügung stellen,

- den Unternehmern als Unterstützung für Ihre Personalarbeit

- den Gymnasien/Lehrern als Unterstützung für ihre Aufklärungsarbeit an den Schulen.

Sollte Ihrerseits Interesse an einem persönlichen Gespräch haben, so nehmen Sie Kontakt zu unserer Geschäftsstelle auf, (Reinhardtstr. 27 b, 10117 Berlin, Tel: 030/3410 177, Fax: 030/3410 261, bv-berlin-brandenburg(at)vdi.de, die Ihnen gerne einen Kontakt zu einem Mitglied des Vorstandes des VDI Berlin-Brandenburg oder der Landesvertreung herstellt.

Mit freundlichem Gruß

Siegfried Brandt

Vorstand VDI BV Berlin-Brandenburg e.V.

Letzte Aktualisierung: 23.01.2014

Projektleiter:

Prof. Dr.-Ing. Ulrich Berger

Prof. Dr.-Ing. Ulrich Berger

Brandenburgischen Technische Universität Cottbus-Senftenberg

Lehrstuhl Automatisierungstechnik

Postfach 101344

0313 Cottbus

ulrich.berger@tu-cottbus.de

Tel.: +49 355 692 - 457

Fax: +49 355 692 - 387

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