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Arbeitskreis Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen
Die Verfahrenstechniker und Chemieingenieure des VDI Berlin-Brandenburg stellen sich vor Seit der Neugründung des Arbeitskreises am 16.11.2005 befindet sich der AK im nunmehr sechsten Jahr seiner Tätigkeit und wird von Herrn Dr. Torsten Faustmann geleitet. Die Verfahrenstechnik ist eine Ingenieurdisziplin, in der technische Prozesse aus Roh- oder Ausgangsmaterialien Produkte durch die Nutzung chemisch-physikalischer, nuklearer oder biologischer Prozesse generieren. Sie ist eng verwand mit der chemischen Technik. Das Chemieingenieurwesen befasst sich mit der Umsetzung von Materialien oder Chemikalien im technischen Maßstab. Hierbei bedient sich der Chemieingenieur naturwissenschaftlicher und mathematischer Erkenntnisse, um zu wirtschaftlichen, sicheren und umweltfreundlichen Verfahren zu gelangen, die sowohl ökonomische, ökologische und soziale Aspekte berücksichtigen. Produkte der Stoffänderungsverfahren sind z.B. Pharmazeutika bzw. deren Wirkstoffe, Proteine, Alkohole, Treibstoffe, Kunststoffe, Pflanzenschutzmittel, Kosmetika oder Lebensmittel. Folglich sind verfahrenstechnische und verfahrenschemische Anlagen bzw. der entsprechende Apparate- und Anlagenbau, in vielen Industriezweigen, hauptsächlich aber in der chemischen und pharmazeutischen Industrie, der Lebensmittelindustrie, der Biotechnik, der Mineralölindustrie, der Umwelttechnik und der Energieerzeugung zu finden. Entsprechend den breitgefächerten Anwendungen versucht der Arbeitskreis, möglichst facettenreiche Angebote für seine zugeordneten Mitglieder zu schaffen und entsprechende Veranstaltungen, wie Besichtigungen von Produktionsanlagen oder Vorträge zu relevanten und aktuellen Themen, zu organisieren. Neben dem eigentlichen Informationsgehalt der Veranstaltungen wird damit den mehr als 400 in der Region Berlin / Brandenburg tätigen und dem AK zugeordneten Verfahrenstechnikern und Chemieingenieuren die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und dem Knüpfen und Pflegen von Kontakten und Netzwerken gegeben. Das „Arbeitskreisjahr“ 2011 startet mit einer Veranstaltung zum im Herbst 2010 veröffentlichten und in Fachkreisen viel und kontrovers diskutierten Energiekonzept der Bundesregierung. Als weiteres energieverfahrenstechnisches Thema werden wir uns mit CCS (Carbon Capture Storage) beschäftigen. Gleichzeitig hoffen wir, dass unsere Veranstaltung zusätzlich an Aktualität dadurch gewinnt, dass das so dringend erwartete und durch die Bundesregierung zu verabschiedende CCS-Gesetz endlich beschlossen wird. Geplant ist eine Exkursion zur Oxyfuel- Forschungsanlage in Schwarze Pumpe, wo die Firma Vattenfall Europe Kohlendioxid aus dem Abgas trennt, und, in höchster Reinheit aufbereitet, für die unterirdischen Verpressung bereitstellt. Weiterhin werden wir uns dem Thema E10 widmen und für die an der Lebensmittelverfahrenstechnik interessierten Kollegen eine Experimentalveranstaltung an der Beuth-Hochschule organisieren. Weiterhin soll die in 2008 begonnene Kooperation mit dem Arbeitskreis Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen Halle-Mitteldeutschland fortgesetzt werden. Für das zweite Quartal ist ein gemeinsamer Workshop bei der Fa. MSA Auer in Berlin in Vorbereitung. Auf unserer Internetseite halten Fotos von einigen Veranstaltungen den einen oder anderen Augenblick als schöne Erinnerung an das Erlebte fest. Insgesamt durften wir seit der Wiedergründung im Jahr 2005 mehr als 450 Besucher zu unseren Veranstaltungen begrüßen. Freuen Sie sich auf ein ereignisreiches und spannendes Jahr 2011, wozu wir interessierte Kolleginnen und Kollegen gern zur Mitarbeit im Arbeitskreis einladen. Sehr willkommen sind Anregungen oder die Mithilfe bei der Organisation und Vorbereitung von Veranstaltungen, sodass sich vielfältige Möglichkeit bieten, Ideen und Kompetenzen einzubringen und den oben angeführten Erfahrungsaustausch und Netzwerkgedanken mit Leben zu erfüllen. Aktualisiert: Torsten Faustmann, 27.02.2011
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